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Kundenprojekte in Zeiten der Corona-Krise – Keine Pause bei Syntegon

In Zeiten der Corona-Krise sind Unternehmen vor Herausforderungen gestellt. Dienstreisen werden begrenzt oder ganz vermieden, der persönliche Kontakt von Menschen wird so gering wie möglich gehalten. Doch, wie umgehen mit wichtigen Kundenterminen, die keinen Aufschub zulassen? Der Spezialist für Prozess- und Verpackungstechnik, Syntegon, setzt auf die Mittel der Digitalisierung.

Einer der wichtigsten Termine in einem Kundenprojekt der Maschinenbaubranche ist der sogenannte Factory Acceptance Test (FAT) – zu Deutsch: Werksabnahme. Dabei prüft der Kunde beim Hersteller eine neu fertiggestellte Maschine im Hinblick auf seine Bestandteile, Spezifikation und Funktionalität. Entspricht alles seinen Vorstellungen, nimmt er die Maschine ab und sie wird zu ihm verschickt. Dies findet bei Syntegon in Crailsheim in diesen Wochen gleich mehrmals statt – doch Kunden sind dabei nicht vor Ort. Denn die Maschinenbauspezialisten von Syntegon gestalten Werksabnahmen seit Mitte März bereits digital. So bleiben die eignen Mitarbeiter und die seiner Kunden vor dem Coronavirus geschützt – gleichzeitig wird das Geschäft weitergeführt.

Die Maschine läuft, das rote Licht der Kameras blinkt – die Aufnahmen sind im vollen Gange. Wo sich noch vor kurzem viele Kunden um die Anlage drängten, um einen Einblick in die Prozesse zu erhalten, stehen nun Stative. Mehrere Kameras nehmen synchron auf, was in der Reinigung-, Sterilisations-, Füll- , Verschließ- und Kennzeichnungsmaschine geschieht. Die Kompaktanlagen soll im Einsatz später Injektions- und Infusionsflaschen befüllen. Der langjährige Großkunde – ein Pharmaspezialist mit bedeutendem Forschungszentrum – ist aus Osteuropa live zugeschaltet, hat aus der Ferne einen direkten Einblick in die Anlage und macht sich ein Bild von ihrer Funktionalität. Fragen des Kunden werden von den Syntegon-Spezialisten in Echtzeit beantwortet.

Beim anschließenden Videoschnitt werden mehrere Kameraperspektiven kombiniert, so dass verschiedene Prozessschritte einer Anlage, zum Beispiel die Außenreinigungsmaschine und die Abfüllanlage, zu sehen sind. Am Folgetag der Liveübertragung erhält der Kunde die synchronisierten Videos der Läufe und die Experten von Syntegon besprechen mit dem Kunden anhand der Aufnahmen noch einmal die Details. „Dieser Rundumblick in der Anlage ist ein echter Mehrwert“, sagt Standortleiter Alexander Giehl. Die gesamte digitale Werksabnahme ist für ihn ein voller Erfolg: „Unsere Vision lautet: intelligente und nachhaltige Technologien für jeden. Das setzen wir auch bei den Abläufen unserer Kundenprojekte um.“

Auch zu früheren Zeitpunkten im Laufe eines Kundenprojekts ist der enge Austausch mit seinen Kunden für Syntegon ein Schlüssel zum Erfolg. Bevor der Bau einer Maschine beginnt, entwickeln die Spezialisten aus Crailsheim ein Modell der Anlage, das anschließend dem Kunden präsentiert wird. So auch in diesen Tagen: Drei Entwickler von Syntegon sitzen in einem in einem Crailsheimer Montageraum vor einem aus Maschinenmodell aus Holz und Glas. Gleichzeitig blicken sie in eine Kamera. Live zugeschaltet aus Hanghzou in China sind Mitarbeiter eines junges Pharmaunternehmens aus Shanghai, die sich ein genaues Bild über den bisherigen Entwicklungsstand machen. Die Experten von Syntegon setzen Änderungswünsche am Layout direkt um und lassen weitere Wünsche der Kunden während des Prozesses einfließen. „Der Video-Livestream ermöglicht es uns, auf Kundenwünsche trotz großer Distanz direkt zu reagieren und mehrmalige Korrekturschleifen zu vermeiden“, sagt Alexander Giehl.

Syntegon setzt natürlich nicht erst in der Corona-Krise digitale Instrumente in der Abwicklung von Kundenprojekten ein, macht Standortleiter Alexander Giehl klar: „Unser Ansatz ist es schon seit längerem, zukunftweisende Technik zu nutzen, um unseren Kunden den bestmöglichen Einblick in ihre zukünftigen Anlagen zu geben. Die Situation rund um den Coronavirus hat die Notwendigkeit bei uns und unseren Kunden nur noch erhöht.“

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